Historie

Die Elmshorner Schützengilde ist in der Historie der Stadt Elmshorn fest verankert und besteht seit 1653. Damals wurde sie als Schutz- und Brandgilde gegründet zur gegenseitigen Hilfe in schweren Unglücksfällen. Es war ein Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit. Die Schießübungen dienten der Abwehr von marodierenden Banden, ehemaligen Söldnern, die nach dem 30-jährigen Krieg Ortschaften überfielen.

Noch heute spielt die Pflege der Tradition eine wichtige Rolle im Vereinsleben. So wird in
jedem Jahr ein Schützenfest gefeiert, auf dem ein König bzw. eine Königin nebst Rittern
ausgeschossen wird. Dieses Königsgespann vertritt die Gilde bei Schützenfesten und
Schützenbällen befreundeter Vereine.

Früher fand das Schützenfest auf dem Schützenplatz statt, heute wird es zusammen mit dem Hafenfest gefeiert. Leider gibt es den traditionellen Festumzug nicht mehr, da es immer gefährlicher wurde, den Festumzug auf Elmshorns Straßen ohne Polizeibegleitung durchzuführen.

In Schützentracht und mit musikalischer Begleitung marschierte die Gilde bis ins Jahr 2011 vom Schützenplatz zur Proklamation des neuen Königsgespanns ins Festzelt am Hafen.

Zum 350jährigen Jubiläum der Elmshorner Schützengilde im Jahr 2003 wurde ein mobiler
Luftgewehrstand gebaut, der seitdem jedes Jahr beim Hafenfest den modernen Schießsport ermöglicht.

Tradition und Moderne schließen sich nicht aus – wir leben es vor!